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Dienstag, 27. November 2007, 22:14

Ich nochmal kurz,

ich hatte mal einen sehr interessanten Link zum Thema natürliche Heilmethoden bei Fischen.
Den Link find ich nicht mehr, aber hier ein kleiner Textauszug:

Eichen-/Buchenblätter:

Hier ist zu beachten, dass die Hainbuche (bzw. Hagenbuche in der Schweiz) nicht zu den Buchen zählt, sondern sehr nahe mit der Haselnuss verwandt ist.
Eichen und Buchenlaub hält sich aufgrund ihrer harten Konsistenz länger im Becken und löst sich oftmals erst nach 1-2 Monaten auf.
Wirkung: nur zur Vorbeugung gegen Krankheiten (wirkt leicht antibakteriell, fungizid), hauptsächlich für Optik, als Unterschlupf.
Lediglich geringe Wirkung gegen Verpilzen und bakt. Infektionen; senken pH und KH auch (minimal) und färben das Wasser etwas stärker als anderes Laub
Dosierung: siehe Laub.
Gewinnung: siehe Laub, jedoch sind vor allem auf jungen Rotbuchen noch im Frühjahr/Sommer oft getrocknete Blätter zu finden welche sehr gut zu verwenden sind, da sie nicht oder nur sehr wenig zersetzt sind.


Walnussblätter:

Wirkung: Hilft bei Verletzungen aller Arten, Verpilzungen. Antibakteriell, durch Tannine, Enzyme, Huminsäuren und Chlorophylle. Zusätzlich werden sie (wie Eichen-/Buchenlaub) von Schilder-/Antennenwelsen gerne als Zusatzfutter genommen und können deswegen im Becken verbleiben wo sie nach durchschnittlich 1-2 Monaten zerfallen.
Der Teure Ersatz wären Seemandelblätter oder getrocknete (ungespritzte) Bananenblätter!
Dosierung: auf 100l Wasser 3 Blätter (die Blätter haben 7-9 Blättchen auf einem Stiel) in das Becken (muss kein extra Behandlungsbecken sein) geben.
Gewinnung: Grüne Blätter ernten und im Schatten trocknen lassen, nicht von Boden sammeln, da dadurch viele Bakterien ins Becken eingebracht werden -> sollte bei akuter Krankheit nicht zusätzlich geschehen, da es u.U. Immunsystem der Fische zusätzlich fordert.


Birkenblätter:

Wirkung: Sehr hilfreich zur Unterstützung der Heilung bei Geschwüren und Tumoren. Bei Fischtuberkulose (FTBC) kann Birke helfen die Erreger daran zu hindern auszubrechen (werden eingekapselt und sind dann noch latent vorhanden, führen aber nicht zum unmittelbaren Tod der Fische), eine tatsächliche Heilung kann aber nicht geschehen (auch nicht mit konventionellen Medikamenten). Birkenrinde und Blätter enthalten einen Chinin ähnlichen Stoff der früher zur Chinin Gewinnung genutzt wurde. Falls Herbstblätter verwendet werden, ist der Effekt geringer und eher mit der Wirkung von Eichen-, Buchenblättern zu vergleichen.
Dosierung: Zur Behandlung in einem Extrabecken nimmt man 20 Blätter auf 100 Lit. Wasser und lasse den Fisch ca. eine Woche im Aquarium (oder solange bis sich eine deutliche Besserung der Symptome zeigt). Falls man kein spezielles Behandlungsbecken zur Verfügung hat oder das ganze Aquarium behandelt werden soll, kann die Behandlung auch (mit geringerer Dosierung - ca 10-15 Blätter pro 100l) im Gesellschaftsbecken durchgeführt werden. Hier kann das Laub nach Abschluss der Behandlung im Becken verbleiben bis es sich auflöst/aufgefressen wird.
Gewinnung: siehe Walnuss-Gewinnung, man kann ruhig kleine Äste mitverwenden
so long,
Katharina

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Dienstag, 27. November 2007, 22:56

Hallo Katharina



als Dekoration sieht es doch hübsch aus, Buche wächst bei mir im Park nicht, da muß ich einige Kilometer fahren. Vor dem einlegen ins Becken gut abspühlen und einen Tag wässern, dann schwimmen die Blätter nicht mehr. Birke wird auch sehr gern von Welsen angenommen, daß wird wohl an der weichen Rinde liegen. Das habe ich aber zwar noch nicht gemacht, kann ich mir aber sehr gut vorstellen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blüher« (27. November 2007, 23:04)