Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Aquaristik-Treffpunkt.eu. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Veronika« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 219

Wohnort: Hamburg-Lurup

Beruf: Erzieherin, HWH

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 17. Januar 2010, 11:03

Plötzlich Glubschaugen, warum?

Hallo Forenmitglieder ,



Ich habe da ein Problem, vorweg bin ne erfahrene Aquarianerin, allerdings was Krankheiten angeht nicht.



In einem Becken, wo die Pseudocrenilabrus Jungtiere ca 3-5 cm mit 4 Panzerwelsen, schon länger zusammenleben, indem es noch keinen Stress irgendeiner Art gab, inder die Wasserwerte wie immer sind gab es vor 2 Tagen ein Tier mit Glubschaugen, ich habe es rausgenommen, gestern war wieder ein Barsch infiziert und ich habe begonnen das ganze Becken trotz HMF zu behandeln.

Das es dadurch zu Nitritproblemen kommen kann ist mir bewusst, bin ich drauf vorbereitet.

Heute morgen war nun ein Panzerwelt tot und ich frage mich:

1.Wodurch habe ich plötzlich die Glubschaugenkrankheit (keine dicken Bäuche oder abstehende Schuppen) ?

2.Warum ist der Panzerwels tot, gestern war er nicht befallen?

3. Muss ich die Schnecken eigendlich rausnehmen?



Ich behandel mit Sera baktotabs Wirkstoff Nifurpirinol.



Danke für eure Hilfe, Veronika
Ein Aquarianer der züchtet hat immer ein Becken zu wenig. :grins3:

Tschüüüsss Veronika

2

Sonntag, 17. Januar 2010, 11:34

Hallo Veronika, ich hab vor ein paar Wochen einen meiner alten Parrot- Buntbarsche verloren, er bekam auch sehr plötzlich und überraschend ein Glupschauge, wir haben mit "Bactopur" behandelt. auch in mehreren Kurzbädern. In der Vergangenheit auch mit Furamor und anderen Antibiotika. Problem: diese bakterielle Erkrankung ist oft sehr resistent, kommt häufig in Becken mit Lebendgebährenden vor, oft bei ungünstigen Wasserwerten mit hohem Nitrat, Phosphat oder minimalem Nitrit über längere Strecken.

Bei mir waren es in der Vergangenheit immer alte oder geschwächte Tiere, allerdings nur sehr wenige Male in all meinen Aquarianerjahren, die so erkrankten, meist half eine Behandlung nicht und ich denke, eine ordentliche Portion Seemandelbaumblätter oder getr. Walnußblatter, auf deren Wirkung zumindest ich schwöre, obwohl angeblich nicht nachweisbar verhindert zumindest die Ausbreitung. Gesunde kräftige Tiere hat dies bei mir noch nie angestunken...- ich würde vereinzelt erkrankte Fische separieren und behandeln, das ganze Becken nur wenns nicht anders geht und wirklich viele Fische darin Symptome zeigen- Prognose bei auch bei Behandlung n. meinen Erfahrungen schlecht... :verwirrt:

MfG :axel:
Axel
___--------____ - Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.!

  • »Veronika« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 219

Wohnort: Hamburg-Lurup

Beruf: Erzieherin, HWH

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 17. Januar 2010, 13:39

Danke Axel



Seemandel hatte ich schon drin, Walnuss aus dem eigenen Biogarten nun auch, den 2. Barsch rausgenommen.



Nun abwarten.



LG Veronika
Ein Aquarianer der züchtet hat immer ein Becken zu wenig. :grins3:

Tschüüüsss Veronika

nanaglen2001

Die Forengöttin :D

Beiträge: 1 594

Wohnort: Brühl bei Köln

Beruf: Spediteur

  • Nachricht senden

4

Montag, 18. Januar 2010, 07:50

Ich tendiere bei sowas, egal was für Auffälligkeiten immer erst mal zu nem sehr derben Wasserwechsel, innerhalb zwei Wochen auch zu Wechseln alle zwei/drei Tage um zumindest den Keimdruck zu senken und auch Nitrit/Nitrat etc. runter zu bekommen (ich hab immer etwas Nitrat im Wasser egal was ich tue).

Gleichzeitig such ich dann mein Becken auch noch nach eventuellen Quellen von verstäkten Giftausstössen ab. Das kann alles mögliche sein, übersehene Schmodderecken, übersehene tote Tiere, olle Pflanzen.

Ich hab nen relativ grossen Tank, da überseh ich schnell was.



Meist beruhigd sich bei mir das ganze dann wieder recht schnell, zudem sinds bei mir auch meist die Methusalems die es dahinrafft und von denen hab ich momentan auch schon wieder einige im Tank.
-Grüssle Andrea-

  • »Veronika« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 219

Wohnort: Hamburg-Lurup

Beruf: Erzieherin, HWH

  • Nachricht senden

5

Montag, 18. Januar 2010, 18:01

danke nanaglen



genau das habe ich heute gemacht, ohne deinen Beitrag gelesen zu haben und dabei eine der 1cm Schmuckschnecken tot aufgefunden.

Den Mattenfilter habe ich heute dabei abgesaugt.

Tww muss ich jetzt ja sowieso häufiger machen, die befallenen Tiere sind noch jung, der tote Panzerwels war jetzt 3 jahre bei mir.



Nitrit war und ist nicht im Becken, nitrat bei 25mg jetzt weniger.



LG Veronika
Ein Aquarianer der züchtet hat immer ein Becken zu wenig. :grins3:

Tschüüüsss Veronika

6

Montag, 18. Januar 2010, 20:13

ww

hallo veronika

gehe mal von hmf aus, saugst du dort auch mal hinter dem filter den mulm ab?

ich vermute dort tote schnecken....
Gruß Wolf- -- :sponia:

  • »Veronika« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 219

Wohnort: Hamburg-Lurup

Beruf: Erzieherin, HWH

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 19. Januar 2010, 18:11

hi Sponia,



ja klar jeden 2.Wasserwechsel wird hinter dem Filter Schlamm abgesaugt.



LG Veronika
Ein Aquarianer der züchtet hat immer ein Becken zu wenig. :grins3:

Tschüüüsss Veronika

8

Mittwoch, 20. Januar 2010, 20:55

Nahmd

ja klar jeden 2.Wasserwechsel wird hinter dem Filter Schlamm abgesaugt.


Warum?

  • »Veronika« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 219

Wohnort: Hamburg-Lurup

Beruf: Erzieherin, HWH

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 21. Januar 2010, 18:09

Hi Volker,

weil ich abwechseln einmal vorm HMF absauge und das nächste Mal dahinter, dabei entferne ich auch zum Teil den Schlamm, da ich die Becken mit nem kleinen Eheim 300 betreibe, wäre er sonst irgendwann dicht und/oder verwirbelt den Schlamm wieder zurück ins Becken.

Soll ich Ihn deiner Meinung nach ganz drinnen lassen und wenn ja warum? Dann müsste ich die kleine Pumpe noch höher stellen, ginge auch.



LG Veronika
Ein Aquarianer der züchtet hat immer ein Becken zu wenig. :grins3:

Tschüüüsss Veronika

10

Donnerstag, 21. Januar 2010, 19:06

Hallo Veronika

Der Filterschlamm ist schon nützlich, da dort auch vermehrt Bakterien sind die für ein gutes Wasserklima sorgen.

Ich würde soviel wie möglich davon im Becken lassen.

Ohne sichere Diagnose würde ich nicht einfach Medizin ins Wasser kippen, eher fast täglich Wasser wechseln.

gruß

Volker